Entertainment
 

Liebesgrüße aus Moskau (Film)

Aus BondWiki

From Russia with Love ist sowohl ein Roman von Ian Fleming als auch der zweite James Bond-Film, der auf Flemings Werken basiert. Der Film kam 1963 in die Kinos und wird von Kritikern als einer der besten Bond-Filme angesehen – auch vom Hauptdarsteller Sean Connery selbst.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Die Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. (Special Executive for Counter Intelligence, Terrorism, Revenge, Extortion, aber auch engl. für „Schreckgespenst“, in der deutschen Fassung „Phantom“; siehe auch A spectre is haunting Europe/Ein Gespenst geht um in Europa) will sich für den Tod ihres Mitglieds Dr. No rächen. Als Köder benutzt sie eine sowjetische Dechiffriermaschine mit der Bezeichnung Lector. James Bond erhält den Auftrag, sich dieses Gerät zu beschaffen, wird aber ständig mit Mordanschlägen konfrontiert. Als er in Istanbul mit der schönen Dechiffrier-Spezialistin, Tatjana Romanova (Daniela Bianchi), des russischen Konsulates eine Romanze beginnt, ahnt er, dass das Gerät nur ein Vorwand ist, um ihn in eine tödliche Falle zu locken. Bond muss herausfinden, wer hinter dem Plan steckt und fährt mit dem Orient-Express durch Jugoslawien. Er muss all seine Talente aufbieten, um die bösen Kräfte zu bezwingen, die ihn vernichten wollen. In Venedig steht ihm als letzte die abtrünnige KGB-Agentin Rosa Klebb (Lotte Lenya) gegenüber, die ihn mit einer vergifteten Schuhspitze töten will. Tatjana erschiesst Klebb und rettet Bond damit.

[Bearbeiten] Handlungsorte

  •  London
  •  Istanbul
  •  ehem. Jugoslawien
  •  Venedig

[Bearbeiten] Drehorte

  •  London, Großbritannien
  •  Istanbul, Türkei, Yerebatan Sarnıcı
  •  Belgrad, Serbien
  •  Venedig, Italien

[Bearbeiten] Gadgets

Die Aktentasche – dies ist Bonds erstes Gadget (technische Spielerei). Sie wird ihm von der Q-Abteilung übergeben und enthält ein „zerlegbares Scharfschützengewehr Kaliber 0.25 mit Infrarotzielfernrohr“. Ein Nachtsichtgerät in der gezeigten Größe war damals technisch nicht machbar, und die im Film gezeigte Waffe war tatsächlich eine „AR-7 Survival Rifle“ Kaliber 0.22 LR (5.6 mm), die von der Fa. ArmaLite für die US Air Force als Notfallbewaffnung hergestellt wurde [1]. Die originale AR-7 war zwar wie dargestellt zerlegbar, enthielt aber keinen Schalldämpfer. Die AR-7 taucht übringens im Film „Goldfinger“ in der Hand von „Tilly Masterson“ wieder auf. In Geheimfächern der Aktentasche sind 20 Schuss Munition, ein Messer und 2 mal 25 Goldstücke versteckt. Das Schloss ist mit einem Mechanismus gesichert, der eine Tränengaspatrone explodieren lässt, wenn der Koffer nicht richtig geöffnet wird. Ein Pager – der Film entstand in den 1960ern, lange bevor der Pager überhaupt erfunden wurde. Doch Bond besaß ein Gerät, mit dem der Geheimdienst MI6 ihn jederzeit kontaktieren konnte. Erwähnenswert ist auch, dass Bonds Auto (Bentley Mark IV) mit einem Telefon ausgestattet war. In diesem Film fuhr Bond einen Chevrolet Truck, kein typisches Bondcar, sondern von SPECTRE geklaut.



[Bearbeiten] Anspielungen

  • Die Schachpartie, die SPECTRE-Mitglied Kronsteen am Anfang in Venedig gegen den Kanadier McAdams spielt, ist eine Nachbildung der Partie Spasski - Bronstein bei der UdSSR-Meisterschaft 1960.


Kinoplakat


bild:kinoplakat-frwl.jpg