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Sir Roger George Moore wurde am 14. Oktober 1927 in Stockwell in England geboren und verstarb am 23.05.2017 in Crans-Montana in der Schweiz aufgrund eines Krebsleidens.

Biografie Bearbeiten

Roger Moore wuchs in einer gutbürgerlichen englischen Familie in London auf. Sein Vater war Polizeibeamter. Als Kind war Roger sehr oft krank und musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Während des 2. Weltkriegs musste er, wie viele andere Kinder, häufig aufs Land ziehen, um dort Schutz vor den deutschen Bombern zu suchen. In seiner Schulzeit war Roger ein guter Schüler und gehörte laut eigener Aussage zu den drei Besten in seiner Klasse. Beim Armeedienst verbrachte Roger einige Zeit im besetzten Deutschland. Ursprünglich wollte Moore eigentlich Zeichentrickfilme machen und ging auf eine Kunstschule. Später entschied er sich jedoch um und versuchte es mit der Schauspielerei. Moore hatte vor allem zu Beginn seiner Karriere eher wenig Glück und musste viele Filme drehen, die heute keiner mehr kennt. Seinen absoluten Durchbruch als Darsteller schaffte Moore erst mit der Kultserie "Simon Templar", welche ihn weltberühmt machte.

Gerüchten zufolge hatte Ian Fleming Roger Moore als potentiellen Bond-Darsteller empfohlen. Auch wird behauptet, dass man Moore bereits bei "Dr. No" für die Hauptrolle casten wollte. Als man ihn nach Connerys Austritt für "Im Geheimdienst ihrer Majestät" gewinnen wollte, war er leider anderweitig verpflichtet und konnte nicht zusagen. Erst 1973 klappte es mit James Bond. Moore war zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Jahre älter als Sean Connery. Außerdem spielte er von allen Darstellern die Rolle des James Bond am längsten. In genau 7 Filmen war er als 007 unterwegs. Am Ende war Moore bereits 58 Jahre alt, was bei der Presse für viel Hohn und Spott sorgte. Aber auch Roger selbst gestand später ein, dass er bei seinem letzten Bond eindeutig zu alt war. Moore liebte es bei den Dreharbeiten die Bond-Girls und vor allem Desmond Llewelyn zu ärgern. So behauptet er, dass Tanya Roberts ihm einmal im Zorn eine Vase über den Kopf gedonnert hat. Nach seiner Zeit als Bond trat Moore immer seltener in Filmen auf und wurde vorwiegend UNICEF-Botschafter. Er setzte sich bis zu seinem Tod für arme und benachteiligte Kinder in der dritten Welt ein und wurde dafür von der Queen im Jahre 2003 zum Sir ernannt. Moore erhielt im Laufe des Lebens noch viele weitere Auszeichnungen. Moores erste Beziehungen endeten allesamt mit einer Scheidung, aber er war in vierter Ehe verheiratet und hat drei Kinder und mehrere Enkel. Seine Tochter Deborah Moore hat im 20. Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" einen Gastauftritt als Stewardess, die Bond im Flugzeug einen Martini bringt. Moore hat genau wie Connery inzwischen eine Biographie über sein Leben herausgebracht die "Mein Name ist Bond. James Bond" heißt.

Nachweise


Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2017 um 09:11 Uhr geändert.

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